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Gesundheitsschutz im Ausland

Gesetzliche Krankenversicherung

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Reiseinformationen

Unsere Tipps zum Gesundheitsschutz im Ausland

Urlauber, die sich vorübergehend in einem anderen EU-Land aufhalten, haben die Möglichkeit, bei akuter Erkrankung medizinische Leistungen in Anspruch zu nehmen. Deshalb sollten Versicherte, die gesetzlich krankenversichert sind, vor einer privaten Auslandsreise einen Auslandskrankenschein oder eine Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bei ihrer Krankenkasse besorgen.

Im EU-Ausland und in allen Staaten, mit denen Deutschland Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat, erhalten Versicherte mit diesem Berechtigungsausweis alle medizinisch notwendigen Leistungen.

Wer im Ausland Urlaub macht, sollte zusätzlich eine private Auslandskrankenversicherung abschließen. Diese übernimmt z. B. die Kosten für einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Deutschland. Hierfür dürfen die Krankenkassen nicht aufkommen.

Die KKH-Allianz bietet ihren Versicherten exklusiv in Kooperation mit der Allianz Private Krankenversicherung privaten Zusatzschutz für die Reise.

 
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Unser weltweiter Auslandsreise-Service: +49 89 45.56 09 99

Das Auslands-Service-Telefon ist für NOTFÄLLE rund um die Uhr besetzt. Achtung: Fordern Sie unter dieser Notfall-Nummer keine Auslandskrankenscheine an!

Der Anruf kostet Versicherte der KKH-Allianz nur die üblichen Telefongebühren. Auskünfte und Informationen sind für unsere Versicherten selbstverständlich kostenlos.

Generell gilt: Urlaubsreisende, die bei einer Krankenkasse versichert sind, sollten auch im Urlaub stets ihre Chipkarte dabeihaben.

Für Reisen nach Osteuropa

Deutsche Urlauber, die nach Tschechien, Russland, Litauen, Estland oder Lettland reisen, benötigen eine zusätzliche private Krankenversicherung. Eine Bescheinigung ist auf Verlangen vorzulegen, z. B. gegenüber der Polizei. Wer ohne Zusatzpolice ertappt wird, kann sich auf willkürlich festgesetzte Geldbußen einstellen bzw. darf in Tschechien gar nicht erst einreisen.

 

Welche Impfung für welches Land?

Diphtherie weltweit empfohlen, erhöhtes Risiko in Gebieten der Tropen, Süd- und Osteuropa, GUS-Staaten
FSME (Zecken-Hirnhautentzündung) Risikogebiete: Albanien, Deutschland, Estland, Frankreich, GUS-Staaten, Lettland, Litauen, Norwegen, Polen, Österreich, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien und Ungarn
Gelbfieber tropisches Afrika und Südamerika
Hepatitis A Südosteuropa, Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika
Hepatitis B Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika, Süd- und Osteuropa
Meningokokken-Meningitis (Hirnhautentzündung) Sahelzone Afrikas, Indien, Nepal und besonders bei Pilgerfahrten nach Mekka
Poliomyelitis (Kinderlähmung) Asien, Afrika und Südosteuropa
Typhus Nordafrika, indischer Subkontinent und Südostasien