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Jetzt an Grippeschutzimpfung denken

Die nasskalte Saison ist Grippezeit, deswegen ist der Herbst die beste Jahreszeit, sich gegen die Wintergrippe impfen zu lassen.

Spritze

Schutzimpfung besonders für Risikogruppen empfehlenswert

Gerade Menschen ab 60 sollten für guten Impfschutz sorgen. Ältere Menschen erkranken zwar seltener an der Grippe, der Verlauf ist bei ihnen aber zumeist schwerwiegender. Der Grund: Im Alter ist das Immunsystem weniger leistungsstark. Zu den Risikogruppen zählen zudem chronisch Kranke (mit Diabetes, Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen) und Personen, die durch ihren Beruf in erhöhtem Maße einer Infektion ausgesetzt sind, wie z. B. medizinisches Personal.

Gefahr durch Grippeerkrankung nicht unterschätzen

Die alle Jahre wiederkehrende saisonale Grippe kann lebensbedrohlich sein, wenn es zu Komplikationen wie einer schweren Lungenentzündung kommt. Laut Robert Koch-Institut sterben jährlich zwischen 8000 und
11 000 Menschen an den Folgen einer Grippe. Die Impfstoffe stehen seit Kurzem bereit, es gibt also keinen Grund, die Grippeschutzimpfung auf die lange Bank zu schieben. Sie gilt als wirksamste vorbeugende Maßnahme gegen die Wintergrippe, die mit hohem Fieber, Husten, Schüttelfrost, Muskel-, Kopf- und Gliederschmerzen einhergeht und bis zu drei Wochen anhalten kann.

Kosten für die Grippeschutzimpfung

Die Impfung gegen die echte Virusgrippe ist allgemein gut verträglich. Etwa ein bis zwei Wochen dauert es, bis sich der Impfschutz aufgebaut hat. Die KKH-Allianz übernimmt für ihre Versicherten die Kosten der Grippeschutzimpfung. Da es sich bei der Impfung um eine vorbeugende Leistung handelt, fällt auch keine Praxisgebühr an.

Die jahreszeitlich übliche Grippeschutzimpfung schützt nicht vor der „Neuen Grippe“

Die Grippeschutzimpfung ist nicht zu verwechseln mit der Impfung gegen die „Neue Grippe“, bekannt als Schweinegrippe. Ob ein Abstand zwischen der Grippeimpfung und der Impfung gegen die „Neue Grippe“ beachtet werden muss, ist derzeit noch nicht bekannt. Hier sollte jeder zu gegebener Zeit seinen Hausarzt um Rat fragen.