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Innovationspreis
 
 

KKH-Allianz Innovationspreis für Früherkennung und Prävention

Mit dem seit 2001 im zweijährigen Turnus vergebenen Innovationspreis für Früherkennung und Prävention zeichnet die KKH-Allianz Wissenschaftler und Praktiker aus, die in deutschsprachigen Forschungseinrichtungen, Organisationen oder Unternehmen innovative Projekte entwickelt haben. Eine hochkarätig besetzte, unabhängige Jury entscheidet über die Preisvergabe. Das Preisgeld für den ersten Platz beträgt 12.000 EUR, für den zweiten Platz 8.000 EUR und für den dritten Platz 4.000 EUR.

Die KKH-Allianz setzt seit vielen Jahren auf Innovation. Früherkennung und Prävention sind uns hierbei besonders wichtig, da diese Themen in der Gesundheitspolitik heutzutage noch nicht ausreichend Beachtung finden.

Mit dem KKH-Allianz Innovationspreis räumen wir Früherkennung und Prävention den gleichen Stellenwert ein wie der kurativen Medizin, der Rehabilitation und der Pflege. Gleichzeitig leistet der Innovationspreis einen wichtigen Beitrag, um neuen und vorbildlichen Ansätzen den Weg in die Gesundheitsversorgung zu ebnen – zum Wohle unserer Versicherten.

Im Jahr 2011 wurde der Fokus erstmals auf ein spezielles Themengebiet gelegt. Durch diese Spezialisierung möchte die KKH-Allianz aktuellen Entwicklungen Rechnung tragen. Bei der Ausschreibung 2011 konnten ausschließlich Arbeiten für Prävention im Bereich der seelischen Gesundheit und Früherkennung von psychischen Erkrankungen eingereicht werden. Die KKH-Allianz hat sich für dieses Thema entschieden, da Krankheiten wie Depressionen, Demenz oder Sucht weiter auf dem Vormarsch sind. Sie verursachen bei den Betroffenen und deren Angehörigen einen immensen Leidensdruck und sind mit hohen Leistungskosten im Gesundheitssystem sowie hohen gesellschaftlichen Folgekosten verbunden.

Die Würdigung der Preisträger des Innovationspreises 2011 erfolgte im Rahmen einer Festveranstaltung auf dem Deutschen Kongress für Versorgungsforschung in Köln.